Muss eine Auskunft vom Verantwortlichen in Deutschland immer in deutsch erfolgen?

Zur Sprache der Auskunft haben wir keine Vorgaben gefunden, aber zu den Informationspflichten nach DSGVO:

„Grundsätzlich müssen die Informationen für den jeweiligen Betroffenen nach Art. 12 Abs. 1 DSGVO in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache erfolgen. Hierzu gehört es, die Informationen in der gängigen Sprache des Landes zur Verfügung zu stellen, an das sich das Online-Angebot richtet. Die Europäischen Datenschutzaufsichtsbehörden gehen im Working Paper 260 unter Randziffer 13 davon aus, dass eine Übersetzung dann erfolgen sollte, wenn sich das Angebot an Personen mit einer entsprechenden Sprache richtet. Daraus folgt unsere Empfehlung, eine Übersetzung in jede Sprache des Landes vorzunehmen, an das sich der Onlineshop richtet. …

Sofern ein Online-Shop seine Waren in Europa nicht durchgängig in englischer Sprache, sondern auch in einzelnen Landessprachen der europäischen Union anbietet, muss er sicherstellen, dass die Datenschutzinformationen in der jeweiligen Landessprache vorgehalten werden und Auskunftsbegehren ebenfalls in der jeweiligen Landessprache erfolgen können.“

Mehr Infos beim LDA Bayern

Stand: 20.07.2022